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Ein Jahr nach der Umstellung auf VoIP

Genau vor einem Jahr, am 17 Februar 2011, haben wir uns nach einigen Testläufen entschieden komplett auf VoIP umzustellen, gemeint ist auch die interne Infrastruktur. Wie fing es nun an, unsere Überlegungen und Tests bevor es als Produktivsystem genutzt wird, war im nachhinein gar nicht so schlimm.

Es war Ende Dezember 2010, da haben wir uns überlegt auch intern auf VoIP zu setzen. Wir haben zwei SnomM9 Basisstationen benutzt und diese an unserer Fritz!Box angemeldet. Einige Tage haben wir im Produktiveinsatz getestet, wir waren begeistert, es gab keine Probleme und alles lief wie immer. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die Fritz!Box direkt an unsere Telefonanlage per ISDN angeschlossen und nutzten die Fritz!Box als SIP Server. Kurz vor Silvester haben wir noch zwei SIP Telefone eingerichtet, welche für die tägliche Arbeit genutzt werden sollten. Alles lief bisher ohne Probleme und eine große Umstellung in der Bedienung war auch nicht nötig. Als Backup, lief noch die alte Telefonanlage parallel mit. Mitte Januar war es dann soweit, der Entschluss stand endgültig fest, wir stellen alles komplett auf VoIP um. Nun musste noch eine Telefonserverlösung gefunden werden, welche optimal zu uns passt, einige S0-Anschlüsse und noch einige analoge Ports haben sollte. Wir entschieden uns für ein Produkt der Firma Xorcom, es sollte eine XR-1000 werden mit 4 S0 Ports und 8 analogen Ports (FXS). In der Zwischenzeit haben wir noch einige IP-Telefone unterschiedlicher Hersteller angeschafft und warteten nun sehnsüchtig auf die Lieferung der XR-1000. Nach enigen Tagen klingelte es an der Tür, die XR-1000 wurde geliefert. Es war nun fast Ende Januar, schnell ist alles ausgepackt und die 1HE große XR-1000 eingeschraubt. Nun kam der Moment, sie wurde eingeschaltet und lief problemlos hoch, per DHCP hat sich die XR-1000 auch gleich eine IP Adresse geholt und es ging dann per Browser an die Konfiguration. Nach und nach wurden die Nebenstellen eingerichtet, Rufgruppen konfiguriert und die Mailboxen scharf gemacht. Dann waren wir soweit und haben unseren ISDN-Anschluss an die XR-1000 angeschlossen und konfiguriert, und sehe da, Anrufe kamen und und gingen raus. Der erste Schritt war gemacht. Nun ging es an die Feinarbeiten, angefangen von Besetztlampenfelder bis hin zu Kurzwahl und Konferenzschaltung. Nebenbei lief die alte Telefonanlage immer noch parallel für den Fall der Fälle. Nachdem nun auch die Kleinigkeiten und die individuellen Kleinigkeiten konfiguriert waren, musste sich die XR-1000 um unsere Gespräche kümmern. Nebenbei wurde auf den Mobilgeräten (Laptops und Netbooks) auch Softphones installiert, damit die Möglichkeit bestand Von extern auf die XR-1000 zuzugreifen, dieses lief bisher alles problemlos. Nach zwei Wochen Dauerbetrieb ohne Probleme rückten wir nun langsam in Richtung Mitte Februar. Nach einem Gespräch mit allen Beteiligten waren wir sicher, dass die Migration auf VoIP bisher sehr gut geklappt hatte und wir jetzt wirklich kurz vor unserem Ziel waren. Am 17. Februar 2011 war es dann soweit, der Netzstecker unserer alten Telefonanlage wurde zeromonisch gezogen, die Lampen an der Telefonanlage gingen aus und die angeschlossenen Systemtelefone ging in den Tiefschlaf. Nun waren wir den Bits und Bytes bei unseren täglichen Telefonaten ausgeliefert ;-)

Nun ist es ein Jahr her, nachdem wir die alte Telefonanlage durch eine VoIP Lösung ersetzten, wenn man darüber nachdenkt, war die Migration auf VoIP nicht wirklich ein Problem, zumindest nicht mehr als das Installieren einer herkömmlichen Telefonanlage. Ein sehr großer Pluspunkt gegenüber einer herkömmlichen Telefonanlage ist die Individualisierung, angefangen von eigenen Funktionen bis hin zu individuellen Callcenter-Lösungen, man ist nicht auf Fertiglösungen angewiesen, sondern kann seine Wünsche selber realisieren, sofern man sich mit der Programmierung beschäftigt. Dieses macht es zu einer schier unbegrenzten Lösung für alle Einsatzgebiete.

Bei uns kommt eine Elastix Distribution zum Einsatz, welche bis zum heutigen Tage stabil läuft und keine Probleme macht. Zusammengefasst war es die richtige Lösung, auch in Hinsicht auf den Stromverbrauch und vor allem auf die Stabilität, wie oft ist die alte Telefonanlage hängengeblieben, unsere neue ist nach einem Jahr nicht einmal ausgestiegen.

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